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Jennys Sonnen-Update (April 2026): Viele Eltern stellen sich die Frage: Wie schütze ich mein Kind eigentlich am besten vor der Sonne im Waldkindergarten? Vorab: Der Wald ist meist ein natürlicher Schattenspender mit angenehmen Temperaturen. Aber was kannst du als Mama oder Papa vorbeugend tun, damit dein Kind sicher und gut durch heiße Tage kommt? Hier sind meine Tipps für den Sommer im Wald.
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1. Lange, aber leichte Kleidung
Der beste Sonnenschutz ist immer noch Kleidung. Auch wenn es heiß ist, ist luftige, aber lange Kleidung im Wald Pflicht – nicht nur wegen der Sonne, sondern auch als Schutz vor Zecken und Ästen.
Was sich bewährt hat: Ein dünnes Langarmshirt aus Baumwolle oder Merinowolle und eine lange Arbeitshose.
Mehr dazu: Tipps zur Kleiderwahl findest du in meinen Beiträgen:
2. Die richtige Kopfbedeckung
Hier hat jedes Kind eigene Vorlieben. Wichtig ist, dass die Mütze nicht ständig verrutscht. Hier ein kleiner Überblick:
Dünne Baumwollmützen: Sie liegen eng an und schützen zusätzlich vor Zecken am Kopf.
Caps (Schildmützen): Der Klassiker. Sie schützen nicht nur den Kopf, sondern auch die Augen vor der Sonne. Mein Tipp: Modelle mit Nackenschutz!
Hüte: Sehen süß aus, sind aber im Wald oft unpraktisch, da sie nicht größenverstellbar sind und beim Spielen leicht ins Gesicht rutschen oder verloren gehen.
Kopftücher: Schön luftig, lassen aber am Hinterkopf oft Insekten zu nah an die Haut.
Detail-Check: Alle Vor- & Nachteile zu den einzelnen Kopfbedeckungen für den Sommer findest du [im Beitrag Sommer-Mützen-Check – Vor- & Nachteile verschiedener Kopfbedeckungen im Waldkindergarten].
3. Sonnencreme
Die gute alte Sonnencreme gehört bei uns zur Morgenroutine.
Mein Tipp: Cremt die Kinder schon morgens vor dem Kindergarten an den kleidungsfreien Stellen wie Gesicht und Nacken ein.
Depot: Ich empfehle, auch eine Sonnencreme im Waldkindergarten zu deponieren (falls erlaubt), damit die Erzieher nachcremen können, wenn es nötig ist.
4. Ausreichend Trinken (ohne „Wespen-Alarm“)
Dehydrierung ist im Sommer das größte „Risiko“.
Die Basis: Wasser ist das beste Getränk.
Der Profi-Trick: Wenn dein Kind absolut kein Wasser mag, nutze „Infused Water“: Gib einfach Beeren, Gurken- oder Zitronenscheiben mit in die Flasche. Das schmeckt fruchtig und ist viel gesünder als Säfte, die zudem Wespen und Ameisen magisch anlocken.
Wenn Saft sein muss: Nur sehr dünn gespritzt (Schorle).
Mehr zum Thema Trinken im Wald: [Hier weiterlesen].
5. Warum ich von Sonnenbrillen abrate
Viele Eltern fragen mich nach Sonnenbrillen für den Wald. Ich bin da sehr kritisch und lasse sie meistens weg. Warum?
Sitz: Ohne spezielles Sportband rutschen sie ständig von der Nase.
Schmutz: Kleine Finger verschmieren die Gläser sofort – die Sicht ist dann eher schlechter als ohne Brille.
Wahrnehmung: Kinder nehmen ihre Umgebung mit Brille anders wahr, stolpern dadurch oft mehr oder fühlen sich unsicher.
Spielzeug-Falle: Die Brille wird im Wald leider zu schnell zweckentfremdet (Transportmittel für Käfer, Schaufelersatz) und geht kaputt.
Fazit: Entspannt durch den Wald-Sommer
Am Ende ist der Wald selbst unser bester Sonnenschutz – dank der schattigen Plätze unter dem Blätterdach ist es dort meist deutlich angenehmer als auf jedem Spielplatz in der prallen Sonne.
Es muss nicht kompliziert sein: Mit leichter, langer Kleidung, einer passenden Kopfbedeckung und einer festen Morgenroutine beim Eincremen seid ihr schon bestens gewappnet. Macht euch keinen Stress mit Dingen wie Sonnenbrillen – investiert die Energie lieber in eine gut gefüllte Wasserflasche, die eure Kinder sicher durch den Tag bringt.
Genießt die warmen Monate im Wald! Habt ihr noch einen Geheimtipp gegen die Hitze oder für den Sonnenschutz, der bei euch im Waldalltag Gold wert ist? Schreibt es mir gerne, ich bin gespannt auf eure Erfahrungen!





