Übergang von Sommer zu Herbst – was ist jetzt im Waldkindergarten zu beachten?
Noch wurden wir zumindest in Süddeutschland vom Altweiber-Sommer verwöhnt, aber der Herbst und die kühleren Temperaturen klopfen unüberhörbar an. Wenn es morgens plötzlich frostig ist, fühlt sich das nach den warmen Monaten erst einmal richtig eisig an.
Checkliste: Was jetzt in den Waldrucksack gehört
Gerade zu Beginn der Übergangszeit, wenn das Thermometer morgens vielleicht schon erste Minusgrade anzeigt, braucht es eine durchdachte Ausrüstung. Es muss nicht gleich der komplette Winter sein – aber ein paar kleine Wärmereserven sind jetzt Gold wert.
Sie sind jetzt Pflicht. Für den Übergang eignen sich dünne Strickhandschuhe hervorragend, weil sie wärmen, aber die Feinmotorik beim Spielen nicht komplett bremsen.
Ein praktischer Schlauchschal hält den Nacken warm und kann bei beißendem Wind auch schnell etwas höher gezogen werden.
Spätestens jetzt darf die Sonnenkappe gegen eine enganliegende Mütze getauscht werden, die sicher über die Ohren geht. Sie darf nun auch schon etwas dicker sein.
Naturmaterialien: Die Geheimwaffe gegen das Schwitzen
Jetzt ist die Zeit gekommen, die Schätze aus dem Schrank zu holen: Alpaka- oder Merino-Pullover sowie die kuschelige Walkhose dürfen nun wieder täglich ausgeführt werden.
Merino-Unterwäsche oder eine andere lange Alternative bilden die Grundlage, damit die Körperwärme gespeichert wird.
Naturmaterialien wärmen hervorragend, ohne dass Kinder bei Bewegung sofort ins Schwitzen geraten. Sie wirken temperaturausgleichend und sind gerade in der Übergangszeit richtig angenehm.
Übergangs-Basis für kühle Morgen
Wenn es morgens plötzlich frostig wird, ist eine gute Basisschicht für mich der erste Schritt. Lieber dünn und sinnvoll geschichtet als ein Kind, das sich mittags nicht mehr bewegen kann.
Favoriten für die Übergangs-Basis ansehen →Walkkleidung für Waldkinder
Walkkleidung ist für uns vor allem dann spannend, wenn es morgens kühl ist, aber die Kinder sich im Laufe des Vormittags viel bewegen. Sie wärmt, trägt sich angenehm und passt wunderbar in den Zwiebellook.
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Nichts verdirbt den Waldtag schneller als kalte Füße oder ein drückender Rucksack. Gerade beim Wechsel vom Sommer in den Herbst lohnt sich deshalb ein kurzer Check.
Stellt auf gefütterte oder wasserdichte Schuhe um. Kombiniert diese mit kuschelig warmen Socken aus Merino- oder Alpakawolle, damit die Füße morgens nicht direkt auskühlen.
Zum Schuh-Check →
Durch dickere Kleidung wie Wollpulli oder Jacke verändert sich der Umfang des Kindes. Denkt unbedingt daran, das Tragesystem des Rucksacks neu einzustellen, damit nichts einschneidet.
Warum der Rucksack passen muss →
Packt zur Sicherheit immer ein Paar Ersatz-Handschuhe in den Rucksack. Nasse Finger werden im Herbst ganz schnell eiskalt.
Mein Fazit zum Saisonwechsel
Die richtige Kleidung macht es möglich: Der Übergang zum Herbst erfordert zwar ein wenig Umstellung im Kleiderschrank, aber im Waldkindergarten ist schließlich jedes Wetter toll zum Spielen, Entdecken und Toben.
Mit den richtigen Materialien, einem gut sitzenden Rucksack und kuscheligen Naturfasern bleibt die Freude am Abenteuer auch an kühlen Herbstmorgen ungetrübt. Und das Wichtigste: keep cool – alles halb so wild.
deine Jenny





