bei Zecken Helferlein

Kokosöl zur natürlichen Zeckenabwehr

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Transparenz ist mir wichtig: Gerade bei DIY-Rezepten und natürlicher Abwehr gegen Zecken schaue ich ganz genau hin, was an die Haut unserer Kinder kommt. Meine Empfehlungen und die Links zu den Zutaten (*) sind sorgfältig ausgewählt. Wenn du über diese Links bestellst, erhalte ich eine kleine Provision – so hilfst du mir, weiterhin Tipps für eure Waldzeit zu teilen!

Kokosöl zur Zeckenabwehr: Warum es wirkt und wo die Grenzen liegen

In vielen Bereichen setzen wir auf den Einsatz von Hausmitteln und Homöopathie, vor allem wenn es um unsere Kinder geht. Da Kokosöl als natürliches Mittel zur Abwehr von Zecken gilt, haben wir das natürlich ausführlich im Waldkindergarten-Alltag getestet.

Das Ergebnis: Es funktioniert generell richtig gut – aber wir mussten erst lernen, wie man es im Alltag am besten einsetzt!

Die Entdeckung: Laurinsäure als Bodyguard

Das Geheimnis des Kokosöls ist die enthaltene Laurinsäure. Zecken haben an ihren Beinen feine Sinnesorgane, mit denen sie die Umgebung wahrnehmen. Studien und unsere Erfahrung zeigen: Zecken hassen den Geruch von Laurinsäure und suchen sich lieber ein anderes „Opfer“.

Unsere Erfahrung: Der „Buttertopf-Effekt“

Wir haben anfangs versucht, die Mädels komplett mit Kokosöl zu schützen. Das Problem? Wenn man das Öl im Gesicht und am Haaransatz verteilt, sehen die Kinder schnell aus, als wären sie in den Buttertopf gefallen.

Da wir unsere Kinder wegen des natürlichen Säureschutzmantels der Haut nicht jeden Tag baden oder die Haare waschen wollen (wozu wurden schließlich Waschlappen erfunden?), musste eine praktischere Lösung her. Denn: Sobald die Mütze im Unterholz verrutscht, wären die Haare ohne Schutz wieder eine perfekte Landefläche für Zecken.

Die Lösung: Das Kombi-System

Aus dem „Haar-Problem“ entstand unser heutiges System, das Kokosöl als Basis nutzt, aber clever ergänzt:

  1. Der DIY-Balsam: Kokosöl allein hilft super gegen Zecken, aber nicht gegen alle Mückenarten. Deshalb mischen wir es mit Bienenwachs und speziellen ätherischen Ölen. Das Gesicht, die Hände, Arme und Beine werden damit eingecremt.
    👉 [Hier geht es zur Anleitung für den Zecken-Balsam]

  2. Das Kleiderspray: Um den Kopfbereich und die Haare zu schützen, ohne sie fettig zu machen, sprühen wir die Kleidung und Kopfbedeckung mit unserem Spray auf Alkoholbasis ein.
    👉 [Hier geht es zum Rezept für das Kleiderspray]

Ehrliche Worte: Kein Garantieversprechen

Die Kombination aus Balsam und Spray funktioniert bei unseren Waldmädchen ziemlich gut. Aber: Jedes Kind ist verschieden. Unsere große Tochter zieht Mücken beispielsweise viel stärker an als die kleine.

Trotz aller Maßnahmen hat mal eines der Mädchen einen Stich – aber in einem für uns absolut akzeptablen Ausmaß, wenn man bedenkt, wie viel Zeit sie täglich tief im Wald verbringen. Meine Tipps sind daher persönliche Erfahrungswerte und kein 100%iges Versprechen.

Mein Fazit: Kokosöl als wertvolle Basis

Kokosöl bleibt für uns die wichtigste Grundzutat. Es ist sanft, pflegend und bietet eine natürliche Barriere, die den Waldalltag deutlich entspannter macht. Achtet beim Kauf unbedingt auf natives Bio-Kokosöl*, damit der Laurinsäure-Gehalt auch wirklich hoch genug ist.

Alles Liebe, deine Jenny