Wichtel-Streiche: witzige Ideen für Groß und Klein
Je nach Alter und Charakter der Kinder kann der Wichtel lustige, freche oder auch ein kleines bisschen „gemeine“ Streiche spielen. Wichtig ist nur: Der Wichtel soll ein gern gesehener Gast bleiben – und niemanden erschrecken, verunsichern oder ängstigen.
Wichtelstreiche sollen Spaß machen – nicht stressen
Manche Kinder lachen über kleine Wichtelstreiche sofort los. Andere mögen es lieber sanfter, überschaubarer oder weniger chaotisch. Deshalb würde ich immer schauen: Was passt zu meinem Kind, zu unserem Alltag und zu unserem Morgen?
Erst einmal kleine, lustige Spuren legen: bemaltes Obst, vertauschte Kerzen, Fußspuren oder ein Mini-Brief.
Alles sollte schnell rückgängig gemacht werden können – besonders an Kita-, Schul- oder Arbeitstagen.
Der Wichtel darf frech sein, aber nicht gruselig. Die Kinder sollen sich auf ihn freuen und nicht vor ihm Angst bekommen.
Diese Wichtelstreiche hat Ole bei uns schon gemacht
Hier kommen unsere bisherigen Streiche mit Ole – von ganz einfachen Ideen bis zu kleinen Wichtel-Chaosmomenten.
Ole tauscht die Kerzen des Adventskranzes gegen Kiwis. Das sieht herrlich absurd aus und ist morgens sofort entdeckt.
Ole bemalt die Frühstückseier mit lustigen Gesichtern. Schnell gemacht und perfekt für den Frühstückstisch.
Ole hat Mehl in der Küche verteilt. Was hat er wohl gemacht? Kleine Fußspuren verraten ihn.
Wenn draußen kein Schnee liegt, macht Ole einfach Schnee-Engel im Mehl, Kunstschnee oder Puderzucker.
Überall auf Treppen, Schrank oder Flur liegt Kunstschnee. Eine Piste aus Klopapier zeigt, wo Ole mit seinem Schlitten unterwegs war.
Ole malt lustige Gesichter oder kleine Botschaften auf den Spiegel. Das geht zum Beispiel mit abwaschbarer Farbe oder Fensterstiften.
Aus Toilettenpapierrollen baut Ole einen Schneemann. Noch ein Gesicht, ein Schal oder ein kleiner Hut dazu – fertig.
Ole verpasst Orangen, Zitronen oder Bananen lustige Gesichter. Am besten Obst bemalen, dessen Schale ihr nicht mitessen möchtet.
Ole hatte eine Party mit den Kuscheltieren. Diese haben sich Schuhe als Gefährte geschnappt und einen kleinen Zug durch den Flur gemacht.
Ole schneidet lustige Muster ins Toilettenpapier oder in die Küchenrolle. Ein Klassiker, der bei Kindern fast immer gut ankommt.
Ole hat die Milch eingefärbt. Mit einem kleinen Brief wird daraus ein Verfärbungszauber oder eine Wichtel-Zaubermilch.
Ole verteilt Konfetti im Bett, in den Schuhen oder am Essensplatz der Kinder. Bitte nur dort, wo es morgens nicht zu viel Stress macht.
Weitere Ideen für Wichtel-Streiche
Diese Streiche kannst du je nach Alter, Humor und Zeitaufwand anpassen. Viele davon funktionieren mit Dingen, die ohnehin zuhause sind.
Der Wichtel malt Schnurrbärte – zum Beispiel auf ein Familienfoto, auf den Spiegel oder, wenn es wirklich zu euren Kindern passt, mit Kajal oder Faschingsfarbe. Bei Kindern würde ich hier sehr vorsichtig sein und vorher gut einschätzen, ob sie darüber lachen können.
Der Wichtel sortiert Schleich-Tiere, Kuscheltiere oder Figuren nach Größe, Farbe oder Tierart.
Ole macht eine lange Reihe aus Spielsachen, Playmobil, Legosteinen, Kuscheltieren oder Autos quer durch das Haus.
Der Wichtel backt Kekse – aber irgendetwas ist schiefgegangen. Vielleicht sind sie zu salzig, zu süß oder sehen einfach sehr wichtelig aus.
Ole hinterlässt eine geheime Nachricht, ein Rätsel oder eine verschlüsselte Botschaft, die verrät, was er als Nächstes vorhat.
Der Wichtel manipuliert ein bisschen die Weihnachtsdeko: Er stellt Dinge an neue Orte, dreht etwas auf den Kopf oder tauscht Kerzen gegen Obst aus.
Der Wichtel veranstaltet eine Teeparty mit Puppen, Kuscheltieren oder kleinen Figuren. Morgens steht noch alles vom Fest herum.
Ole vertauscht die Schuhe der Kinder. Am besten so, dass morgens noch genug Zeit bleibt, alles wieder richtig zu finden.
Der Wichtel versteckt Jacken oder Schuhe – aber bitte so, dass sie rechtzeitig wiedergefunden werden und niemand gestresst los muss.
Ole versteckt Cornflakes oder Frühstückssachen an einem unerwarteten Ort, zum Beispiel im kalten Backofen, im Schrank oder neben seiner Wichteltür.
Der Wichtel verstellt eine Uhr. Diese Idee lieber nur spielerisch einsetzen und nicht so, dass Termine oder Morgenroutine durcheinander geraten.
Ole wickelt etwas in Toilettenpapier ein, baut eine Skipiste oder macht aus Klopapier eine kleine Wichtel-Landschaft.
Wichtelstreiche für müde Elternabende
Nicht jeder Wichtelstreich muss vorbereitet, gebastelt oder riesig inszeniert werden. Gerade im Dezember gibt es genug volle Tage. Diese kleinen Streiche gehen besonders schnell:
Banane, Orange oder Mandarine mit Gesicht versehen. Mini-Brief dazu – fertig.
Konfetti, Mandarinen, Luftballons oder kleine Zettel in die Schuhe stecken.
Kleine Nachricht oder Gesicht auf den Spiegel malen. Wichtig: abwischbare Farbe nutzen.
Kuscheltiere, Schleich-Tiere oder Playmobil in einer Reihe arrangieren.
Der Wichtel versteckt etwas Kleines und gibt im Brief einen Hinweis.
Ein paar kleine Fußspuren vor der Wichteltür reichen oft schon für große Wirkung.
Mein Fazit: Der beste Wichtelstreich ist der, über den alle lachen können
Wichtelstreiche dürfen frech, lustig und ein bisschen chaotisch sein. Aber sie sollten immer zu eurer Familie passen. Manche Kinder lieben Streiche mit Konfetti, vertauschten Schuhen oder bemaltem Obst. Andere freuen sich mehr über kleine Zaubereien, Briefe oder harmlose Spuren.
Für uns gehören die Streiche fest zur Wichtelzeit dazu, weil sie morgens sofort für Lachen sorgen. Und genau darum geht es: nicht um Perfektion, sondern um kleine, gemeinsame Adventsmomente.
Alles Liebe
deine Jenny
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