Gefahren Waldkindergarten

Gefahren im Wald und deren Vermeidung

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Überall gibt es Gefahren für Kinder, ob zu Hause, bei Freizeitaktivitäten oder aber im Regelkindergarten und natürlich auch im Wald.

Hier eine kurze Zusammenfassung:

  •  Zecken und somit FSME oder/und Borreliose
  • Fuchsbandwurm
  • Vergiftungen durch den Verzehr von Pilzen, Beeren oder ähnlichem
  • Verletzungen durch Stürze oder dem Spiel mit Stöcken und Ästen
  • Kinder können weglaufen oder verloren gehen

Um diese Gefahren zu eliminieren bzw. möglichst zu minimieren, gibt es bestimmte Grundregeln im Wald, die jedes Waldkind bereits nach ein paar Tagen ganz gut kennt. 

  • Zecken: zum Schutz vor Zecken und den übertragbaren Krankheiten gibt es einerseits Sprays oder eine Impfung, andererseits bewährt sich das Tragen von heller langärmeliger Kleidung, langen Hosen möglichst mit Socken darüber sowie eine enganliegende Kopfbedeckung. Außerdem ist es ratsam, die Kleidung nach dem Waldtag kräftig auzuschütteln sowie das Kind sorgfältig auf Zecken zu untersuchen. 
  • Fuchsbandwurm: Einhalten von Hygienevorschriften, so müssen die Kinder vor dem gemeinsamen Frühstück etc. die Hände mit einer biologisch abbaubaren Seife sowie Wasser waschen. Zudem ist nur der Verzehr von mitgebrachten Speisen erlaubt. Der Verzehr roher Waldfrüchte ist nicht erlaubt. 
  • Vergiftungen: wie bereits genannt ist der Verzehr roher Waldfrüchte nicht erlaubt. Fundstücke müssen den Erziehern gezeigt werden. Zudem entwickeln die Kindern eine gute Kenntnis und ein Bewusstsein für die Pflanzen, Beeren, Pilze etc. im Wald.
  • Verletzungen: beispielsweise durch das Klettern auf Bäumen wird insofern entgegengewirkt, dass nur bestimmte Höhen erlaubt sind, die Erzieher die Beschaffenheit der Bäume etc. vorab beurteilen sowie das Geschick der einzelnen Kinder abschätzen können. Ferner gibt es klare Regeln zum Spielen, Werfen etc. mit Stöcken und Steinen sowohl im Spiel als auch generell.
  • Weglaufen oder verloren gehen: diesbezüglich gibt es Regeln wie die Kindern müssen in Sicht- & Rufweite eines Erziehers sein, es gibt klar abgesteckte Gebiete z.B. mit Stopp-Stöcken, welche die Grenzen markieren.

Studien zufolge birgt ein Regelkindergarten sogar mehr Gefahren als eine Betreuung im Wald.

Unserem Empfinden nach sind unsere Kinder durchaus sicher im Wald. Wir hatten bis auf kleine für Kinder völlig normale Kratzer keinerlei Verletzungen. Hier und da blaue Flecken, mal mehr oder auch mal weniger Mückenstiche. Die ein oder andere Zecke wird im Sommer auch mitgebracht. Aber das alles hält sich völlig im Rahmen und gehört zu einem glücklichen Dasein als Kind doch auch einfach dazu 😉 Egal ob Waldkind oder auch nicht!